Wenn die Katze hustet: was kann man tun?

Unsere kleinen robusten Haustiger und Katzen bekommen auch mal einen Husten. Zum Glück ist es dann gar nicht schwierig zu helfen: Wir müssen nur wissen was zu tun ist, wenn die Katze hustet. Mit Kräutern können wir schnell und sanft gegensteuern, bevor aus dem Katzenhusten eine ernsthafte Erkrankung wird. Dazu finden sich hier einige Ideen. Lassen Sie sich jedoch immer von einem für Katzen kompetenten Tierarzt beraten und bleiben Sie immer aufmerksam. Die veterinärmedizinische Fachmeinung und Beurteilung können und wollen wir mit unseren Tipps nicht ersetzen!

Kräuter sind gut für hustende Katzen

Wenn die Katze hustet und erkältet ist, sind Kräuter eine tolle Hilfe aus der Natur. Dabei kann man mit Eibischwurzel und Süßholzwurzel zur Unterstützung der Bronchien und Atemwege arbeiten. Das Süßholz etwa ist während des Hustens wohltuend, weil es hustenreizlindernd und auswurffördernd wirkt (vgl. Bühring 2011, S. 244). Und der Eibisch ist bei Husten sinnvoll, weil er durch die enthaltenen Schleimstoffe reizlindernd und gleichzeitig entzündungshemmend wirkt. Daneben ist es noch wichtig das Katzen-Immunsystem fit zu halten. Dabei kann man mit Hagebutten und Taigawurzel arbeiten. Die Hagebutte besitzt extrem viel Vitamin C und ist daher gut für das Immunsystem und die Entgiftung. Die Taigawurzel ist auch sinnvoll, weil sie ebenfalls das Immunsystem und die Abwehrkräfte unterstützt.
Jedoch sollte man generell nicht nach eigenem Ermessen Kräuter mischen und verwenden, weil die Zusammensetzung der Kräuter und ihrer Wirkstoffe ein komplexes Thema ist. Dazu ist es nötig einen Experten zu Rate zu ziehen oder fertige, genau abgestimmte Mischungen zu verwenden.

Typische Ursachen von Katzenhusten

Bei kaltem Wetter oder ungünstigen Bedingungen kann sich die Katze schon mal die Atemwege verkühlen und einen Husten einfangen. Dann sorgt eine Erkältung der oberen Atemwege dafür, dass die Katze hustet und die unschönen kratzenden Symptome zeigt. Jedoch Vorsicht: Wenn unsere Katze nicht gegen den so genannten „Katzenschnupfen“ geimpft ist, können die folgenden Symptome nicht nur auf einen Husten der Katze hinweisen. Diese Symptome können auch durchaus für eine äußerst gefährliche virale Erkrankung sprechen, den Katzenschnupfen: Augen- und Nasenausfluss, Niesen, Husten, starke Erschöpfung bis hin zu Apathie und Fieber. Wenn wir diese Symptome bei unserer Katze beobachten: Direkt zum Tierarzt! Denn beim Katzenschnupfen handelt sich um eine gefährliche Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss.

Quellen / verwendete Literatur

  • Brendieck-Worm, Cäcilia und‎ Klarer, Franziska und Stöger, Elisabeth (2015): Heilende Kräuter für Tiere. Pflanzliche Hausmittel für Heim- und Nutztiere. Bern: Haupt Verlag.
  • Bühring, Ursel (2011): Alles über Heilpflanzen. 2., aktualisierte Auflage. Stuttgart: Ulmer Verlag.
  • Schönfelder, Ingrid und Schönfelder, Peter (2015): Der Kosmos Heilpflanzenführer. Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag.

Haftungsausschluss

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit und repräsentiert nur die der Autoren zum Zeitpunkt des Verfassens bekannten Methoden, Vermutungen und Fakten, und entbindet den Tierhalter weder von seiner Verantwortung seinem Tier gegenüber noch von seiner Pflicht, bei einem Veterinärmediziner vorstellig zu werden und sich eine Fachmeinung einzuholen. Wir übernehmen keinerlei Haftung.

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