Hund hat Verdauungsstörungen: wie kann ich ihn behandeln?

Wenn die Verdauung beim Hund gestört ist, kann das sehr unangenehm für ihn sein. Die Ursachen hierfür können sowohl körperlich als auch seelisch sein. Deshalb sollten wir immer genau hinschauen woher die Verdauungsstörungen kommen, um unserem Hund beispielsweise mit Kräutern zu helfen. Lassen Sie sich jedoch bitte immer von einem für Hunde kompetenten Tierarzt beraten und bleiben Sie immer aufmerksam. Die veterinärmedizinische Fachmeinung und Beurteilung können und wollen wir mit unseren Anregungen nicht ersetzen!

Hund bei Verdauungsstörungen mit Kräutern behandeln

Es ist sehr belastend, wenn der Hund Verdauungsstörungen hat und unter Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Reizmagen leidet. Jedoch können wir ihm ganz natürlich mit Kräutern helfen. Besonders gestresste, nervöse und schreckhafte Hunde neigen oft zu Magenproblemen. Deshalb sollte man gleich bei den gereizten Nerven ansetzen, anstatt nur die Symptome zu bekämpfen. Zur inneren Beruhigung des Hundes eignen sich Kamille, Hopfen, Baldrian und Melisse. Der Baldrian ist als mildes Beruhigungsmittel in der Volksheilkunde schon lange bekannt und dies ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Er wird gerne in Verbindung mit Hopfen verwendet, der auch als gutes Beruhigungsmittel gilt (vgl. Schönfelder/Schönfelder 2015, S. 130 und S. 318). Begleitend dazu sind Kamille und Melisse ebenfalls als sanfte Beruhigungs- und Entspannungsmittel verwendbar. Darüber hinaus ist die Kamille auch wegen ihrer wohltuenden Wirkung im Magen- und Darmbereich wichtig, weil sie bei Entzündungen, Krämpfen und Übelkeit hilft. Auch die Melisse ist für den Magen wohltuend: sie löst Krämpfe, beruhigt den Magen, lindert Blähungen und regt mit ihren Bitterstoffen die Verdauung an. Auf diese Weise können Hundebesitzer mit Kräutern doppelt helfen, indem sie die innere Ruhe befördern und gleichzeitig die Verdauung unterstützen. Jedoch sollte man generell nicht nach eigenem Ermessen Kräuter verwenden, weil die Zusammensetzung der Pflanzen und ihrer Wirkstoffe ein komplexes Thema ist. Dazu ist es nötig einen Kräuter-Fachmann zu Rate zu ziehen oder fertige, genau abgestimmte Mischungen zu verwenden.

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Kräuter für die Leber auch mal ausprobieren

Bei besonders hartnäckigen Verdauungsproblemen ist es auch möglich Kräuter für die Leber auszuprobieren. Denn beide Bereiche sind eng miteinander verknüpft und eine Unterstützung der Leber kann auch bei Verdauungsstörungen helfen. Zu diesem Zweck kann man mit Artischocke, Mariendistel und Schafgarbe arbeiten. Für eine starke Leber ist etwa die Mariendistel sehr gut geeignet, weil sie als einzige Pflanze zur Neubildung von Leberzellen beiträgt, leberschützend ist (vgl. Schönfelder/Schönfelder 2015, S. 240) und Leberschädigungen entgegengewirkt (vgl. Reichling u.a. 2016, S. 174). Hier kann auch die Schafgarbe punkten, weil sie gut für das Lebergewebe und die Leberfunktion ist und gleichzeitig, ebenso wie die Artischocke, leberschützend wirkt (vgl. Bühring 2011b, S. 223–224).

Quellen / verwendete Literatur

  • Bühring, Ursel (2011a): Alles über Heilpflanzen. 2., aktualisierte Auflage. Stuttgart: Ulmer Verlag.
  • Bühring, Ursel (2011b): Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde. 3. Auflage. Stuttgart: Haug Verlag.
  • Reichling, Jürgen und Frater-Schröder, Marijke und Saller, Reinhard und Fitzi-Rathgen, Julika und Gachnian-Mirtscheva, Rosa (2016): Heilpflanzenkunde für die Veterinärpraxis. 3., erweiterte und aktualisierte Auflage. Berlin/Heidelberg: Springer Verlag.
  • Schönfelder, Ingrid und Schönfelder, Peter (2015): Der Kosmos Heilpflanzenführer. Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag.

Haftungsausschluss

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit und repräsentiert nur die der Autoren zum Zeitpunkt des Verfassens bekannten Methoden, Vermutungen und Fakten, und entbindet den Tierhalter weder von seiner Verantwortung seinem Tier gegenüber noch von seiner Pflicht, bei einem Veterinärmediziner vorstellig zu werden und sich eine Fachmeinung einzuholen. Wir übernehmen keinerlei Haftung.

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